Rund um Siena

siena-haeuserfront

Auf Regen folgt auch wieder Sonnenschein, durften wir gestern lernen. Als wir nach Siena aufbrechen, regnet es noch und ein kalter Wind bläst. Aber auf der Fahrt brechen die Wolken auf und wir lernen die Stadt von ihrer schönsten Seite kennen!

Auf sieben Hügeln

Siena wurde einst wie Rom auf sieben Hügeln erbaut. Das merkt man auch beim Spaziergang durch die engen Gassen. Immer wieder geht’s ganz schön steil bergauf – zwei Wochen Toskana haben nicht merklich zu unserer Fitness beigetragen ;).

Siena - enge Gasse © Elisabeth Harzhauser

Vom Flair her ist die Stadt ganz anders als Florenz. Irgendwie gemütlicher und künstlerischer, kommt uns zumindest vor.

Der Dom

Besonders beeindruckt sind wir vom Dom. Schon die Außenfassade in schwarz-weißem Marmor ist sehr beeindruckend.

Siena - Dom Außenansicht © Elisabeth Harzhauser

Innen überrascht uns die Kirche mit einer ganz dunklen, aber faszinierenden Stimmung. Die Decke ist ein einziger Sternenhimmel, getragen von schwarz-weiß gestreiften Säulen.

Siena - Dom Innenansicht © Elisabeth Harzhauser

Vorne beim Altar leuchten bunte Fresken von den Wänden. Wunderschön! Ich kann mich gar nicht satt sehen :)!

Leider haben wir nur ein paar wenige Stunden in Florenz, da wir in dieser Stadt zum ersten Mal keinen gratis Parkplatz finden konnten – oder keine Geduld mehr für die Suche hatten ;) – und uns so mit einer Kurzparkzone zufrieden geben mussten.

Siena - Del Campo © Elisabeth Harzhauser

Aber alles in allem brechen wir genau zum richtigen Zeitpunkt auf, denn schon verdunkelt sich der Himmel über Siena wieder.

Hügelige Landschaft vor Siena

Dafür werden wir auf der Rückfahrt mit einem wunderschönen Blick auf die toskanische Landschaft belohnt. Ihr kennt sicher die eigentümliche Stimmung, wenn Regenwolken langsam aufbrechen, die Sonne durchkommt und die hügelige Landschaft durch leichte Nebelschwaden sanft beleuchtet wird.

Siena - Umland © Elisabeth Harzhauser

Das dürfen wir – oder vielmehr ich als Beifahrer – eine Stunde lang genießen :). Die schönsten Ausblicke gibt’s natürlich immer mitten in den Kurven, wo man nicht stehen bleiben kann, aber Thorsten zeigt sich geduldig und macht immer wieder am Straßenrand halt. Dann springe ich aus dem Auto und versuche zumindest ein paar der unvergesslichen Augenblicke auf einem Foto zu bannen. Jetzt bin ich restlos verliebt in die toskanische Landschaft :)!

Im Hinterland von Volterra

In unserer Unterkunft angekommen nutzen wir noch die letzten Sonnenstrahlen und machen uns zu Fuß auf den Weg.

Umland von Volterra © Elisabeth Harzhauser

Wir wohnen außerhalb von Volterra, wo sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen bzw. kleine Piranha-Hunde Jagd auf mich machen. Ja, ich bin tatsächlich panisch vor zwei Chihuahua Hunden davon gelaufen – man glaubt gar nicht wie schnell diese kleinen Viecher werden ;) – aber das ist eine andere Geschichte.

In unserer Nachbarschaft gibt es außer Feldern und Hügeln nur ein paar vereinzelte Häuser.

Sonnenuntergang in Volterra © Elisabeth Harzhauser

Wir atmen die frische, noch regennasse Luft tief ein und hören dem leisen Vogelgezwitscher zu. Hinter den Bergen versinkt langsam die Sonne. Das nenn ich Urlaub :).

Fazit

Die typische Toskana Landschaft mit sanften Hügelkuppen finden wir erst am Ende unseres Roadtrips in der Gegend rund um Siena. Ich find’s schade, dass wir hier nur so wenig Zeit eingeplant haben und uns das Wetter mit starkem Regen auch noch einen Tag davon gestohlen hat. Rein landschaftlich gefällt es mir hier nämlich am besten – Thorsten hingegen findet die höheren Berge und Wälder vom Parco Alpi Apuane spannender. So sind wir schließlich beide noch auf unsere Kosten gekommen ;).

 

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