Rund um den Kölner Dom

koeln-hohenzollernbruecke © Elisabeth Harzhauser

Unsere chaotische Anreise mit mehr als 6 Stunden Verspätung kostet uns den ersten halben Tag in Köln. Das Sightseeing Programm startet für uns also erst heute. Dafür geht’s direkt neben unserem Hotel schon los mit den Sehenswürdigkeiten.

Eigelsteintorburg

Wir wohnen nur ein paar Schritte entfernt von der Eigelsteintorburg. Im Mittelalter war sie das nördlichste Stadttor. So massiv wie die Mauern sind, können heute im Inneren wilde Partys gefeiert werden, ohne dass auch nur ein Ton nach außen dringt. Sehr praktisch.

Köln - Eigelsteintorburg © Elisabeth Harzhauser

Kölner Dom

Ein kurzer Fußmarsch in die andere Richtung liegt der Kölner Dom. Sehr ungewohnt, direkt neben dem Hauptbahnhof eine der Hauptsehenswürdigkeiten einer Stadt vorzufinden. Der Dom ist echt schön anzusehen. Er wird scheinbar gerade renoviert, allerdings sieht es ein bisschen so aus, als würde hier nur wenig vorangehen. Bis auf ein kleines Fleckchen heller Steine lässt sich zumindest kein Fortschritt erkennen. Vielleicht sind wir aber auch einfach nur Restaurierungs-Banausen ;).

Kölner Dom © Elisabeth Harzhauser

Die Besichtigung des Innenraumes heben wir uns für morgen auf. Wir sind gerade zu begeistert von den wärmenden Sonnenstrahlen, die sich immer wieder durch die Wolkendecke kämpfen und unsere vom kalten Wind klammen Gliedmaßen aufwärmen.

Heumarkt

Am Rhein mit Blick auf die Hohenzollernbrücke spazieren wir weiter über den Fischmarkt. Von Fischen ist hier weit und breit keine Spur, dafür gibt’s hübsche bunte Häuser – ist mir eh lieber so ;).

Köln - Fischmarkt © Elisabeth Harzhauser

Am Heumarkt wundern wir uns schließlich so richtig über die Verschlafenheit des kleinen Städtchens Köln. Zur Mittagszeit pfeift hier nur der Wind durch, von Menschen weit und breit keine Spur. Total seltsam für uns gestresste Großstädter ;).

Köln - Heumarkt © Elisabeth Harzhauser

Shopping Pause

Es ist wirklich kalt hier, muss man sagen! Der Wind pfeift durch die Häuserschluchten. Nur deswegen – ich schwöre – flüchten wir schließlich in die Galeria Kaufhof ;). Ein riesiges Kaufhaus ähnlich wie der Gerngroß bei uns. Ich bin im Paradies! Thorsten ist auch entspannt wie nie bei Shopping-Ausflügen und so werden es dann doch ein paar mehr Dinge als nur die Haube, die der ursprüngliche Grund für den Besuch war ;).

Mediapark

Gut geschützt wagen wir uns dann auch noch in den Mediapark. Rund um die großen Medienunternehmen der Stadt ist ein kleiner Park angelegt.

Köln - Mediapark © Elisabeth Harzhauser

Für mich Wasserfan gibt’s auch einen kleinen See. Bei schönem Wetter kann man hier sogar Boot fahren, im Moment trauen sich aber nur ein paar Schwäne auf’s kühle Nass. Sehr nett, aber auch ziemlich einsam hier.

St. Gereon

Den schönsten Moment des Tages hatte ich schließlich in einer kleinen Kirche im Norden der Stadt. Der erste Grundstock von St. Gereon wurde bereits in der Römerzeit gelegt, 800 Jahre später wurde eine Choranlage mit Krypta hinzugefügt. Wir erwarten uns nichts Spektakuläres von der Kirche, werfen aber trotzdem einen Blick hinein. Und als wir durch das Tor in den Innenraum schreiten, hören wir auf einmal die Engel singen :).

Köln - St. Gereon © Elisabeth Harzhauser

Ein wunderschöner Kirchenchor schallt durch die alten Gemäuer und verbreitet eine beruhigende Spiritualität! Wir setzen uns und genießen ein paar Minuten die Auszeit von der Welt und bewundern die schönen Buntglasfenster.

Das Gestapo-Hauptquartier

Die letzte Station des Tages bringt uns zu der dunklen Vergangenheit von Köln – ins El-De Haus. Heute ist das NS Dokumentationszentrum hier eingerichtet. Zum Museum wird’s einen eigenen Blogeintrag geben – dem Andenken der verfolgten Juden und Regime-Gegner möchte ich gern ein paar Zeilen mehr widmen.

Fazit

Unseren ersten Tag in Köln beenden wir entspannt. Wir haben schon viel von der Stadt gesehen und ein paar nette Fleckchen entdeckt. Morgen werden wir uns noch ein paar Highlights herauspicken bevor es weiter nach Düsseldorf geht.

 

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