Swing Kitchen

Swing Kitchen - Vienna Burger © Elisabeth Harzhauser

Den ersten Tag der Fastenzeit nutze ich, um mich ganz der veganen Fast Food Völlerei zu widmen und endlich das schon viel gelobte Swing Kitchen auszuprobieren. Als Fan, aber nicht unbedingt Verfechter der fleischlosen Küche, scheine ich dort gut aufgehoben zu sein.

Zentrale Lage im 7. Bezirk

Die Location ein paar Schritte von der U-Bahn-Station Zieglergasse entfernt eignet sich hervorragend für ein Fast Food-Restaurant. Endlich gibt’s mal eine gesunde und vegane Alternative zu McDonald’s und Co für ein erschöpftes Essen nach dem Shopping Wahnsinn! Das Swing Kitchen ist rein optisch auf jeden Fall schon einmal viel ansprechender als die üblichen Verdächtigen. Weiße Holzmöbel, dunkler Boden und frische Kräuter in Töpfen. Hier bleibe ich gern sitzen!

Selbstbedienung

Das Essen bestellt man an der Theke, mit dem Kassenbon wartet man am Tisch bis man aufgerufen wird und das frisch zubereitete Essen abholen kann. In unserem Fall dauert das gerade lang genug, um die Mäntel abzulegen. Kurz vor 18:00 an einem Wochentag erwischen wir gerade eine Phase, in der das Lokal zwar gut besucht ist, aber keine lange Warteschlange an der Essensaufnahme ist. So finden wir auch gleich einen freien Tisch.

Vegane Speisekarte

Auf der Karte stehen ausschließlich vegane Speisen: Burger, Wraps, Pommes und Salate. Die können zu Menüs kombiniert werden oder einzeln genossen werden. Wir entscheiden uns für den Klassiker Burger mit Pommes.

Der Schnitzel Burger mit einem knusprig gebratenem veganen Schnitzel, Knoblauchsoße, Salat, roter Zwiebel, Gurke und Tomate schmeckt frisch und leicht.

Im Vergleich dazu ist der Swing Burger schon rein optisch bombastischer, weil höher. Auch im Geschmack ist er mit seinem Sojaburger, der BBQ-Soße, dem Salat, der Gewürzgurke und den Röstzwiebeln mächtiger. Beide Burger sind aber auf jeden Fall unglaublich geschmacksintensiv!

Swing Kitchen - Swing Burger © Elisabeth Harzhauser

Normaler Weise bin ich ja nicht unbedingt ein Fan von Plagiaten der Fleisch-Küche – entweder echtes Schnitzel oder echtes Gemüse, ein Schnitzel aus Gemüse muss nicht sein. Aber in einem Burger verpackt, macht das durchaus seinen Sinn und wird für mich zu einer eigenen Kreation – gilt also ;).

Frischer Kräuter-Dip

Die Pommes sind mir fast ein wenig zu wenig gesalzen. Geschmacklich gut, aber sicher nicht die besten, die ich je gegessen habe. Dazu bestelle ich mir einen Basilikum-Zitronen Dip. Der schmeckt meiner Meinung nach nicht wirklich nach Basilikum, dafür aber sehr erfrischend und ist somit mal eine leckere Alternative zu Ketchup.

Süße Limonade

Das Swing Cola probiere ich nur bei meiner Begleitung. Im Vorfeld hatte ich schon gehört, es sei unglaublich gut. Ich bin kein Cola Experte und kann dazu keine fachmännische Meinung abgeben. Viel Unterschied zum herkömmlichen Cola habe ich aber nicht geschmeckt ;). Mein Soda Holunder war dafür fantastisch! Richtig schön süß und nicht verwässert, wie man es manchmal serviert bekommt!

Fazit

Das Swing Kitchen kommt auf jeden Fall ganz oben auf meine Empfehlungsliste. Das Essen schmeckt wirklich super! Und das Preis-Leistungs-Verhältnis ist einmalig. Fair Trade Produkte, keine Plastikverpackungen und man zahlt kaum mehr als in einer der großen Fast-Food-Ketten. Für mein Menü mit Burger, Pommes und Getränk habe ich € 8,60.- bezahlt. Das finde ich mehr als fair, vor allem da der Burger wirklich sättigend war!

 

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