Stadtcafe

Stadtcafe Wien - Ravioli

Das Stadtcafe von den Freiraum-Machern startet an einem fast schon verfluchten Standort. Meine Erfahrung mit seinem Vorgänger, dem Orlando di Castello, steckt mir noch schauderhaft in den Knochen! Aber die mutigen werden belohnt ;).

Vintage Optik trifft Graffiti-Look

Das Lokal ist an einem Donnerstag Abend gesteckt voll, die Atmosphäre dadurch auch ziemlich laut. Gemütlich ist es trotzdem. Die beleuchtete Graffiti-Wand steht in coolem Kontrast zu den Vintage Lustern und Stoffbänken. Mit den Lichteinstellungen gibt’s scheinbar noch ein paar Probleme – alle paar Minuten wird es mal etwas heller, mal etwas romantischer. Vielleicht ist die Stimmung des Verantwortlichen auch nur sehr schwankend ;).

Etwas saftiger, bitte

Das Essen ist gut – zum sehr gut fehlen leider noch ein paar Feinheiten. An meinen Ravioli Verde mit Ricotta, Zuckerschoten, Pinienkernen und Tomaten gibt’s gar nichts auszusetzen. Geschmacklich top, die Zuckerschoten sind schön knackig und die Portion ist ordentlich.

Der Crispy Chicken Salad schmeckt insgesamt auch lecker, allerdings sind die Hühnerstreifen eine Spur zu trocken. Ein Problem, das sich auch bei anderen Gerichten fortsetzt.

wien-stadtcafe-salat

Der Schokoauflauf mit flüssigem Valrhonakern war auch etwas zu lang im Rohr, der Kern ist nur noch leicht feucht – als flüssig kann man ihn sicher nicht bezeichnen.

Der Carrot Cake mit Walnüssen und Frischkäse-Vanillecreme könnte auch einen Tick saftiger sein. Dafür kommt er in einer Größe daher, die seinesgleichen sucht!

Stadtcafe Wien - Carrot Cake

Jetzt wird auch klar, warum die Kellnerin fragt, ob wir uns das Stück zu dritt teilen wollen ;). Ich bin ja wirklich ein Kuchen-Fan, aber diese Portion schaffe selbst ich nicht – schon gar nicht als Nachspeise!

Netter Service

Der Service ist schnell und freundlich. Bei Wunsch nach neuen Getränken oder Nachspeisen muss man allerdings auf sich Aufmerksam machen. Da könnte man noch etwas vorausschauender agieren.

Fazit

Alles in allem ist das Stadtcafe sicher eine nette After-Work-Location. Die hausgemachten Limonaden sind auf jeden Fall einen Versuch wert! Und mit ein bisschen Übung hat die Küchenmannschaft vielleicht auch den Herd ein bisschen besser unter Kontrolle ;).

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